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Ort
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Neues Museum Weserbug
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Termin
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28.08.2002
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Beginn
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18.00 Uhr
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Eintritt
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frei
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Was haben Geowissenschaften mit Kunst zu tun, was die Kunst mit den Geowissenschaften? Finden sich möglicherweise Brücken, etwa im Gestein, das sowohl Geowissenschaftlern als auch Künstlern als Ausgangsmaterial ihrer jeweiligen Tätigkeiten dient? Was nimmt ein Mineraloge, was ein Geologe wahr, wenn er anstelle von Gesteinsproben Steinskulpturen betrachtet? Und: Ist die Tätigkeit des Künstlers womöglich ebenfalls eine Art Forschung, wenngleich mit anderen Methoden und Zielen?
Dass Kunst und Wissenschaften verschiedene Wege eingeschlagen haben, ist unverkennbar. Ob es dennoch Wechselwirkungen zwischen beiden Disziplinen gibt und wie diese möglicherweise zu Tage treten, soll in einem öffentlichen Podiumsgespräch zwischen Künstlern und Geowissenschaftlern erörtert werden.
Teilnehmen werden: Helmut Dirnaichner, in dessen künstlerischem Werk handzerriebene Mineralien und Erden eine zentrale Rolle spielen; Lutz Fritsch, der als Künstler mehrere Expeditionen des Forschungseisbrechers "Polarstern" begleitet und Studien zum Thema Raum und Distanz durchgeführt hat; HAWOLI, der sich als Bildhauer mit dem Material Stein auseinander setzt; die Kunsthistorikerin Dr. Anne Hoormann, die an der Bauhaus-Universität Weimar arbeitet und am Institut für Materialikonografie der Universität Hamburg zum Thema Stein promonivert hat. Die Geowissenschaften sind u.a. durch Prof. Gerold Wefer, Prof. Martin Olesch und Dr. Jürgen Pätzold vertreten.
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