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Ort
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Glocke
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Termin
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22.08.-28.08.2002
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Öffnungszeiten
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10.00 -20.00 Uhr
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Eintritt
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frei
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Die vom GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam präsentierte Ausstellung zeigt verschiedene Modelle von Geoforschungssatelliten. CHAMP misst mit die Vertikalprofile von Temperatur und Wasserdampf in der Atmosphäre mithilfe von Radiosignalen des Satellitennavigationssystems GPS. Wasserdampf ist ein wichtiger Akteur im Wettergeschehen, weil er der Hauptenergieträger ist. Die Genauigkeit der Wettervorhersage hängt entscheidend von unserer Kenntnis des Wasserdampfgehaltes der Luft ab. Wasserdampf ist zudem das wichtigste Treibhausgas. Seine räumliche und zeitliche Verteilung auf dem Globus muss man kennen, um das Klimageschehen zu verstehen.
Am 17. März 2002 startete das Satellitentandem GRACE. Aus seinen Messungen entstehen neue Erkenntnisse über Vorgänge im Erdinnern, über Umlagerung der Wassermassen in den Ozeanen und über Veränderungen der Eisbedeckung an den Polen und auf Grönland. Mit der GRACE-Mission wird erstmals im Detail beobachtet, welche Mengen an Wasser, Eis und Materie in Bewegung sind.
Das GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam betreibt eine hochseetaugliche Boje 40 km westlich von Sylt, die mit einer GPS-Antenne und Umweltsensoren ausgerüstet ist. Aus den GPS-Messungen kann in Kombination mit Radarhöhenmessungen vom Satelliten aus die Höhe der Meeresoberfläche bestimmt werden. So lässt sich die zeitliche Änderung des Meeresspiegels hochgenau bestimmen. Aus den Satellitendaten werden auch Bilder der Erde modelliert. Eine Auswahl ist in der Ausstellung Kunstwerk Erde der Helmholtz-Gemeinschaft, zu deren Mitgliedern das GFZ gehört, zu sehen.
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