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9. September 2002: Pressemitteilung

Besucherrekord auf dem GEOSCHIFF
99.999ste Besucherin in Regensburg begrüßt

Das GEOSCHIFF schwimmt weiter auf einer Welle des Erfolgs. Am Freitag, 6. September, konnte in Regensburg die 99.999ste Besucherin begrüßt werden. Ihr stiftete die Bremer Touristik Zentrale ein Wochenende in Bremen.

Rotraud Pelz konnte ihr Glück gar nicht fassen. Natürlich habe sie in der Lokalpresse vom GEOSCHIFF gelesen und davon, dass eine Preisverleihung anstehe. "Aber dass es mich und meine Enkelin trifft, hätte ich nie gedacht!", sagte die überraschte Gewinnerin. Wann sie den Gutschein über ein Wochenende in Bremen u.a. mit Besuch des Universum Science Centers einlöst, will Frau Pelz zunächst mit ihrer Familie besprechen. Aber ihre Enkelin Julia Rötzer möchte Sie auf jeden Fall mitnehmen. Die darf als 100.000ste Besucherin ein Jahr lang umsonst bei "wissenschaft-online" surfen. Deren CD-Rom "Lexikon der Geowissenschaften" will sie ihrem Vater schenken. "Eine tolle Ausstellung mit vielen Sachen zum Ausprobieren", so der Tenor von Großmutter und Enkelin.

Regensburg war die 52. Station auf der Mitte April gestartetenen Deutschland-Tour des GEOSCHIFFs. Nach einem längeren Aufenthalt an der Elbe bzw. in Norddeutschland führte die Route über Rhein, Mosel, Neckar und Main Richtung Donau. Bis zum Wochenendaufenthalt in Regensburg war das Binnenschiff an insgesamt 119 Ausstellungstagen geöffnet. Täglich kamen durchschnittlich knapp 840 Neugierige an Bord. Dieser Schnitt wurde in Regensburg locker überboten: Von Freitag bis zum Ablegen am Sonntagabend zählten die GEOSCHIFF-Lotsen weitere 3.608 BesucherInnen.

"Diese Zahlen und die Reichweiten, die wir über die Medien erzielen, belegen, dass das GEOSCHIFF eines der Highlights im Jahr der Geowissenschaft ist", sagt Ausstellungsinitiator Prof. Gerold Wefer vom Bremer MARUM. "Das zeigen nicht zuletzt die durchweg begeisterten Kommentare, die wir im Gästebuch der Ausstellung finden." Das Geoschiff ist noch bis zum 6. Oktober unterwegs und macht u.a. Station in Passau, Nürnberg und Würzburg. Dort endet die Ausstellung nach knapp sechs Monaten. Infos: www.geoschiff.de.

Weitere Infos:
MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Albert Gerdes
Tel. 0421 - 218-7761
Mail: agerdes@marum.de

Die glücklichen Gewinnerinnen: Rotraud Pelz gewann eine Reise nach Bremen, ihre Enkelin Julia Rötzer freut sich auf kostenloses Surfen bei "Wissenschaft-online". Im Hintergrund: Die Geoschiff-Lotsen.




4. September 2002: Pressemitteilung

GEOSCHIFF in Regensburg - Ausstellung "Abenteuer Meeresforschung" erwartet 100.000sten Besucher


Am kommenden Freitag, 6. September, macht das GEOSCHIFF in Regensburg am Anleger Donaumarkt fest. Im Bauch des 105 Meter langen Binnenschiffs präsentieren Meeres- und Geowissenschaftler aus Bremen und weiteren norddeutschen Instituten bis einschließlich Sonntag die Ausstellung "Abenteuer Meeresforschung". Die schwimmende Ausstellung, die Mitte April in Potsdam startete, erweist sich als ausgesprochener Besuchermagnet: Am Freitag wird der 100.000ste Besucher erwartet, für den die Bremer Touristik Zentrale ein Wochenendeaufenthalt in Bremen spendiert. Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Infos: www.geoschiff.de

Im 77 Meter langen Laderaum des Schiffs gibt es viel zu entdecken. Auf 600 Quadratmetern haben die Meeresforscher Wissenswertes und Spannendes zu aktuellen Fragen ihres Fachs zusammen getragen: Wie beeinflussen die Ozeane das Klimageschehen? Welche Rohstoffe lagern am und im Meeresboden? Welche Rolle spielen Unterwasserroboter bei der Meeresforschung? Diese und weitere Fragen etwa zur Entstehung von Vulkanen und Erdbeben, zu Nordsee und Ostsee sowie zur Entwicklung des Lebens werden in insgesamt sechs Themenkreisen behandelt - auf Infopostern und vielen, zum Teil interaktiven Exponaten.

So können Besucher einen virtuellen Flug über den Boden des Mittelmeers und anderer Ozeanregionen unternehmen. An einem Infoterminal läßt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln simulieren, wie die Eiskappen der letzten Kaltzeit abschmolzen. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen attraktiv ist der Rührtank, an dem jeder einen "Sturm im Wasserglas" produzieren kann, um zu sehen, wie und warum sich der Meeresboden ständig verändert.

Die Ausstellung wurde anlässlich des "Jahres der Geowissenschaften 2002" geplant und realisiert. "Ziel des Geojahres ist es, den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft zu vertiefen und zu verbessern", sagt Prof. Gerold Wefer, Initiator des 700.000 € umfassenden Projekts. "Mit dem GEOSCHIFF wollen wir zum Dialog beitragen", so der Bremer Geowissenschaftler. Dass das Projekt aber so erfolgreich sein würde, übertriffft selbst die kühnsten Erwartungen der Initiatoren. Am Wochenende wird in Regensburg der 100.000ste Besucher erwartet. Ihm winkt ein Wochenende in der Hansestadt, das die Bremer Touristik Zentrale zur Verfügung stellt. Im Reisegutschein enthalten ist u.a. ein Besuch des Universum Science Centers, ein Rundgang durch die historische Innenstadt sowie ein Abendessen in einem traditionellen bremischen Restaurant. Weitere Preise stellt der Online-Anbieter "Wissenschaft-Online", Heidelberg, zur Verfügung. Es lohnt sich also an Bord zu kommen.

Bis Anfang Oktober ist das GEOSCHIFF noch auf der Donau, dem Main-Donau-Kanal und dem Main unterwegs. Insgesamt macht es in 63 Städten Station. Nächste Stationen nach Regensburg sind Straubing und Deggendorf. Detaillierte Infos unter www.geoschiff.de.

Kontakt / weitere Infos / Bildmaterial:


MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Albert Gerdes
Tel.: 0421 - 218-7761
Mobil: 0171 - 649 82 26
Fax: 0421 - 218 3116
email: agerdes@marum.de








Wissenschaftler bringen mit Hilfe von Unterwasser-Robotern Licht in das Dunkel der Meerestiefen; dies ist eines der Themen in der Ausstellung "Abenteuer Meeresforschung".





15. April 2002
Pressemitteilung:

"Eine wundervolle Entdeckung" - GEOSCHIFF Ausstellung in Potsdam erfolgreich gestartet

In Potsdam wurde am Donnerstag, den 11. April, die Ausstellung "Abenteuer Meeresforschung" auf einem 105 Meter langen Binnenschiff eröffnet; ein Projekt im Rahmen des "Jahres der Geowissenschaften". Bis Sonntagabend, 14. April, zählten die Organisatoren mehr als 5.000 hellauf erfreute Besucher. Ab morgen (Dienstag) geht das GEOSCHIFF für drei Tage in Magdeburg vor Anker.

Bis zur letzten Minute wurde an Bord des 105 Meter langen GEOSCHIFFs gewerkelt: Exponate aufbauen, Poster aufhängen, Info-Computer checken, 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche reinigen. Dann war der Moment gekommen, auf den Bremer Geowissenschaftler gemeinsam mit ihren Kollegen aus norddeutschen Meeresforschungseinrichtungen eineinhalb Jahre hingearbeitet hatten: Kurz vor 18 Uhr am vergangenen Mittwoch ließ Brandenburgs "Jugend forscht"-Preisträgerin Anita Jannasch am Anleger in Potsdam eine Sektflasche an der Bordwand zerschellen; ein 11 Meter langer Schriftzug "www.geoschiff.de" wurde enthüllt - die Ausstellung "Abenteuer Meeresforschung" war damit offiziell eröffnet.

Der Besucherandrang übertraf alle Erwartungen. Bis gestern (Sonntag) abend gingen mehr als 5.000 Gäste im Bauch des GEOSCHIFFs auf Entdeckungstour, darunter viele SchülerInnen. Sie informierten sich über die Rolle der Ozeane im Klimageschehen und erfuhren Neues über die Rohstoffvorkommen im Meeresboden. Eltern puzzelten mit ihren Kindern, um die Platten der Erdkruste richtig ineinander zu fügen. Viele Gäste legten Hand an am sog. Rippelgenerator. In dem mit Wasser und Sand gefüllten Kunststoffbottich läßt sich entdecken, wie Rippelmuster am Meeresboden entstehen. Vier Lotsen an Bord, Geowissenschaftler und StudentInnen höheren Semesters, standen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen Karin und Albrecht Scheubner, die Eigner des GEOSCHIFFs. Sie betreiben im Infobereich eine kleine Cafeteria.

"Eine tolle Idee, die Meeresforschung im Binnenland zu präsentieren!" - "Eine wundervolle Entdeckung!" - "Sehr beeindruckend. Weiter so!" Dies sind nur einige von vielen positiven Eintragungen im Gästebuch, das in den vergangenen Tagen auf dem GEOSCHIFF auslag. Das "Weiter so!" nehmen die beteiligten Meeresforscher wortwörtlich. Ab morgen bis einschließlich Donnerstag macht das Schiff in Magdeburg Station. Danach geht es die Elbe hinauf bis nach Dresden.

Anlass des Projekts ist das von Bundesforschungsministerin Bulmahn ausgerufene "Jahr der Geowissenschaften" 2002. Finanziell unterstützt wird das 700.000 Euro-Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, von Wissenschaft im Dialog Berlin sowie vom Land Bremen.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit noch einmal darauf hinweisen, dass Pressevertreter während der gesamten Ausstellungsdauer an Bord willkommen sind. Auch Mitfahrten zwischen den einzelnen Ausstellungsstationen sind möglich. Falls Sie daran oder an Bildmaterial interessiert sind oder falls Sie weitere Fragen zum Projekt haben, wenden Sie sich bitte an:

MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Albert Gerdes
Tel. 0421 - 218-7761
email: agerdes@marum.de

Prof. Gerold Wefer
Tel. 0421 - 218-3389
email: gwefer@marum.de







ORB-Mitarbeiter Wolfgang Albus und sein Team interviewen Prof. Gerold Wefer, den Initiator der Ausstellung "Abenteuer Meeresforschung". Der ORB sendet am 17. April in seinem Wissenschaftsmagazin einen Beitrag über das GEOSCHIFF.






8. April
Pressemitteilung zur
Ausstellungseröffnung "Geoschiff"

GEOSCHIFF auf großer Fahrt
Ausstellungsprojekt startet in Potsdam


In Anwesenheit von viel Prominenz aus Wissenschaft und Politik wird am kommenden Mittwoch, den 10. April, die Ausstellung "Abenteuer Meeresforschung" in Potsdam eröffnet. Der Clou: Als Ausstellungsplattform dient ein 105 Meter langes und 9,50 Meter breites Binnenschiff. Mit der Ausstellungseröffnung verbunden wird auch die Taufe des Schiffs, das anschließend als GEOSCHIFF bis Mitte September an Elbe und Rhein, Mosel und Main, am Mittellandkanal sowie an der Donau unterwegs sein und in etwa 65 Städten Station machen wird. Getauft wird das Schiff von drei Schülerinnen aus Brandenburg, die bereits ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten bei "Jugend forscht" erfolgreich unter Beweis gestellt haben.

In Potsdam, dem Startpunkt des Projekts, legt das GEOSCHIFF am Anleger der Weissen Flotte an der Langen Brücke an. Öffnungszeiten der Ausstellung: Donnerstag, 11. April, bis Sonntag, 14. April, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Im Bauch des Binnenschiffs gibt es viel zu entdecken. Auf 600 Quadratmetern haben Bremer Geowissenschaftler gemeinsam mit Kollegen aus norddeutschen Partnerinstituten Wissenswertes und Spannendes zu aktuellen Fragen der Meeresforschung zusammen getragen. In sechs Themenkreisen werden Rohstoff- und Klimafragen ebenso behandelt wie Vulkanausbrüche und Erdbeben. Details zum GEOSCHIFF und seinen Ausstellungsthemen finden sich im Internet unter www.geoschiff.de.

Vom 11. bis 14. April werden Potsdamer Geowissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung, Forschungsstelle Potsdam, und des GeoForschungsZentrum Potsdam ein spannendes Rahmenprogramm mit Vorträgen und Theateraufführungen anbieten. Das Geotheater lädt vor allem Kinder im Vorschul- und Grundschulalter zu einer spannenden Zeitreise durch die Erdentwicklung ein. Am Sonnabend werden Potsdamer Wissenschaftler auf dem Anleger Beispiele aus ihrer Arbeit präsentieren. Besucher könne die Forscher nach Herzenslust befragen und die Exponate unter die Lupe nehmen. Wer sich traut, kann sein eigenes Mini-Erdbeben erzeugen. Am Sonntag wird zusätzlich eine Jazzband ab 10.00 Uhr für gute Laune sorgen. Das Rahmenprogramm zur Ausstellung finden Sie im Internet unter:


Anlass des Projekts ist das von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn ausgerufene "Jahr der Geowissenschaften" 2002. "Ziel des Geojahres ist es, den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft zu vertiefen und zu verbessern", sagt Prof. Gerold Wefer, Initiator des 700.000 € umfassenden Projekts. "Mit dem GEOSCHIFF wollen wir zum Dialog beitragen und in erster Linie Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit ansprechen. Deswegen haben z.B. wir unsere Internetseite so angelegt, dass Schulklassen sich online zum Besuch auf dem Schiff anmelden können", so der Bremer Geowissenschaftler.

Förderer des Ausstellungsprojekts sind:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Wissenschaft im Dialog
Freie Hansestadt Bremen


Informationen/Bildmaterial etc.:

MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Albert Gerdes
Tel. 0421 - 218-7761
email: agerdes@marum.de

GFZ Potsdam
Jutta Guth
Tel. 0331 - 228-1043
email: guth@gfz-potsdam.de


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