|
Ort
|
Bahnhofsplatz
|
Termin
|
19.08.-01.09.2002
|
Öffnungszeiten
|
täglich
|
Eintritt
|
frei
|
Weitere Infos/Live-Webcam etc.
Mit einer großflächigen Foto-Installation setzte die Helmholtz-Gemeinschaft Bilder aus dem All spektakulär in Szene. Satelliten erkunden den blauen Planeten - und offenbaren dabei die Welt als Kunstwerk. Aus Hunderten Kilometern Höhe aufgenommen, zeigen die Satellitenbilder Wasser und Eis, Wüsten und Gestein, Berge und Vulkane sowie Veränderungen unseres Planeten durch Menschenhand in Bildern von beeindruckender Aussagekraft. Denn die künstlichen Augen der Forschung machen es möglich, ungleich mehr und schärfer zu sehen, als es das menschliche Auge vermag.
Die Basis für die Exponate der Ausstellung bilden riesige Datenmengen, die Fernerkundungssatelliten von der Erde sammeln. Mit Hilfe modernster Datenverarbeitungstechnik entstehen daraus in komplizierten Rechenverfahren Aufnahmen, die der Wissenschaft Informationen über Erde und Umwelt liefern. Sie sind für viele Forschungsgebiete wichtig. Spurengase in der Atmosphäre, Temperaturen von Meeren und Landflächen, Windgeschwindigkeiten und Seegang, Wolkenbedeckung, Luftfeuchtigkeit, Vegetation und ihre Veränderungen werden erfasst. Das Geschehen in Vulkanen und die Lagerstätten von Bodenschätzen: Selbst das Innere der Erde bleibt nicht verborgen. Auch die Veränderungen, die der Mensch dem blauen Planeten zufügt, machen Satellitenbilder sichtbar. Die teilweise in so genannter Falschfarbentechnik bearbeiteten Aufnahmen sind zudem von außergewöhnlichem ästhetischen Reiz.
Die Bilder stammen aus dem gleichnamigen Bildband, der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Helmholtz-Gemeinschaft zusammengestellt und in Kooperation mit dem Frederking & Thaler Verlag München sowie dem Magazin GEO herausgegeben wurde.
Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,1 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Erde und Umwelt sowie Verkehr und Weltraum sind zwei der sechs Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft. Exzellente Ergebnisse erzielen die insgesamt 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in den Bereichen Gesundheit, Energie, Schlüsseltechnologien sowie Struktur der Materie.
|
|
|